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Igor Levit: Das Klavier, der Tod und die Politik (Sternstunde Philosophie SRF KULTUR)

Igor Levit ist weit mehr als einer der weltbesten Pianisten. Er zählt auch zu den prägenden politischen Stimmen seiner Generation. Mit Wolfram Eilenberger spricht er über seine Vision von engagierter Kunst, die magische Barrierefreiheit Beethovens und das Smartphone als modernes Tasteninstrument. «Die Zeit, in der man passiv sein konnte, ist für fast alle vorbei.» Aus dieser Einsicht folgt für den Ausnahmepianisten Igor Levit ein verändertes Rollenverständnis. Fern klassischer Beschreibungen und Erwartungen durchbricht der 32-jährige Deutsch-Russe die Grenze zwischen Kunst und Engagement, Auftritt und Haltung, Konzertsaal und Fussgängerzone. So virtuos und intensiv sein Spiel, so entschieden und emotional auch seine politischen Statements. Levits Beethoven-Interpretationen sind bereits jetzt legendär. Gleiches gilt für die Einträge auf seinem äusserst intensiv bespielten Twitter-Account @igorpianist.

Warum Künstlerinnen und Künstler gerade heute eine entschieden politische Verantwortung haben, welche Rolle der Sprache der Musik dabei zukommt und wie man mit Beethovens Neunter gegen den Brexit demonstriert, das alles und noch viel mehr erläutert Levit im Gespräch mit Wolfram Eilenberger.

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